Flößerfest 2012 Nachlese


Gruppe mit Bergleuten - Einmarsch der „Talhubenflößer“ Unterreichenbach, angeführt von einer Abordnung der „Frischglück“-ARGE Neuenbürger Bergbau.



Begrüßungsworte von Bürgermeister Horst Martin nach dem Fassanstich. Links daneben: Michael Pietsch (musikalischer Leiter der Stadtkapelle Neuenbürg).



Floßfahrt - Höhepunkte des traditionsreichen Festes: Die Floßfahrten auf der Enz.



Kinder und Eltern - Der Bau von Mini-Flößen bereitete Kindern wie Erwachsenen viel Spaß.



Flößer beim Wieden drehen - Das Wiedendrehen, ein Handwerkszeug der Flößer, welche sich mit kleinen, im heißen Ofen vorbereiteten Tannenstämmchen Wieden drehten und damit die Stämme sowie die Flöße eingebunden haben.



Zimmerleute mit Säge - Holzbearbeitung – demonstriert von Zimmerleuten – durfte im Rahmenprogramm nicht fehlen.



Obelix GmbH & Co. KG - Bereit fürs Waschzuberrennen: Obelix (Benjamin König aus Arnbach) sowie Asterix und Idefix. Sie zeigten eine beachtliche Leistung.



Wasserfahrzeuge / Luftballons - Jedes Mal beim Flößerfest ein lustiges Spektakel – das Waschzuberrennen auf der Enz. Das sonderbare Gefährt mit dem Luftballons (im Vordergrund) wurde Gesamtsieger des spaßigen Rennens.

Ein schönes Fest im Wechsel von Sonne und Regen


Rahmenprogramm fand guten Anklang / Floßfahrten am Samstag und Sonntag begeisterten Besucher aus nah und fern / Eine Bildnachlese 


Die Veranstalter und besonders die Hauptorganisatoren des Flößerfestes dürfen  sich über einen wohlklingenden Namen weit übers Enztal hinaus freuen: Auch dieses Jahr war es – im Wechsel von Sonnen und Regen – ein schönes Fest das der Flößertradition im Nordschwarzwald einmal mehr zur Ehre gereichte. Höhepunkt waren jeweils die Floßfahrten (am Samstag und Sonntag).


Doch zunächst zur offiziellen Festeröffnung: Der Hammerschlag beim Bierfassanstich signalisiert bekanntlich jedes Mal den Auftakt zweier schöner, geselliger Tage. Auch diesmal wurde dieser Fassanstich wieder von Bürgermeister Horst Martin gekonnt vollzogen (kein Tropfen des guten Ketterer Gerstensaftes ging daneben…). Er setzt damit diese Gepflogenheit fort, welche schon sein  Amtsvorgänger Theo Schaubel ausführte. Er ließ sich auch – genauso wie der Bürgermeister aus Unterreichenbach, Carsten Lachenauer – diesen Brauch nicht entgehen. Für die musikalische Umrahmung zu Festbeginn sorgte natürlich wieder die Stadtkapelle unter Leitung von Michael Pietsch. Übrigens: Diesmal war zudem eine Abordnung der „Frischglück“-ARGE Neuenbürger Bergbau mit dabei, welche die „Talhubenflößer“ aus Unterreichenbach mit den schmissigen Takten des „Steigermarsches“ ins Festzelt geleitete.


Die engagierten und routinierten Traditionsbewahrer aus Unterreichenbach, die  „Talhubenflößer“, haben sich wieder zusammen mit ihren Neuenbürger Flößerfreunden unermüdlich engagiert, um dieses – alle zwei Jahre stattfindende – Traditionsfest in der einstigen Bergwerks-, Flößer- und Oberamtsstadt zu einem Erfolg werden zu lassen. Auch hier zeigt sich, dass Tradition die Weitergabe der „Flamme“ bedeutet – und nicht die Bewahrung der „Asche“. 


Nun – ein „Highlight“  ist auch jedes Mal das lustige „Waschzuberrennen“ am Sonntagnachmittag. Aber auch das Rahmenprogramm mit viel Musik, dargeboten von Kindern, Schülern und Jugendlichen sowie erwachsenen Musikanten von befreundeten Kapellen aus dem näheren und weiteren Umland sowie mit „Profis“ abendlicher, unterhaltender Musik, fand anerkennende Beachtung. Schade – manche Darbietungen hätten wahrlich mehr Publikum verdient gehabt. Was gut angenommen wurde, war der Mini-Floß-Bau von Kindern unter der Anleitung bzw. mit Unterstützung von Erwachsenen. Gerade diese Aktivität hat bei manchen Kleinen zusätzliches Interesse für die Enztalflößerei geweckt. Und auch die handwerklichen Demonstrationen von Zimmerleuten und Freunden der Flößerzunft aus Calmbach.


Die Bildnachlese soll ein wenig von der Atmosphäre und der Vielseitigkeit des diesjährigen Flößerfestes in der Stadtmitte vermitteln.